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Immobilien als Kapitalanlage

In Zeiten von Finanzkrisen und Bankenpleiten, rückt die Immobilie als Geldanlage wieder stärker in den Vordergrund. Das merken Interessenten an den vielerorts gestiegenen Immobilienpreisen. Besonders in Ballungsgebieten, ist der Immobilienmarkt für gute Objekte nicht selten wie leergefegt.

Doch es gibt immer wieder gute Kaufgelegenheiten. Lassen Sie sich nicht durch Inflationsangst unter Zeitdruck setzen. Prüfen Sie genau Bausubstanz, Lage und das Preis-Leistungs-Verhältnis der Immobilie. Vor allem längere Zeit leer stehende Gebäude, sind mit Vorsicht zu genießen. Hinterfragen Sie den Grund, warum das Objekt schon so lange nicht mehr vermietet wurde. Ist es die Lage oder der Mangel an Mietern? Versuchen Sie die Gründe dafür zu erforschen.

Steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten sind schön und gut. Sie sollten jedoch eher als zusätzlicher Bonus betrachtet werden und nicht als wichtiger Kaufgrund. Entscheidende Faktoren für einen Immobilienkauf sind nach wie vor die Lage, der Zustand der Bausubstanz sowie bei Fremdnutzung die Vermietbarkeit des Objekts. Eine Immobilie, die zwar recht preisgünstig jedoch in einem unsanierten Zustand ist, kann sich schnell als Kostenfalle entpuppen. Deswegen ist es wichtig, bevor Sie eine Immobilie als Geldanlage kaufen, sich mit einem unabhängigen Fachmann vor Ort über die Gegebenheiten zu informieren. Gespräche mit Mietern, Behörden und Anwohnern können hier sehr hilfreich sein, um sich ein genaues Bild über das Objekt zu machen.

Besonders die derzeit günstigen Zinsen für Hypotheken, sind für viele Kapitalanleger interessant. Dadurch lassen sich die Finanzierungskosten erheblich reduzieren. Um über einen größeren Zeitraum von niedrigen Zinsen zu profitieren, sollte auf jeden Fall die Zinsbindung langfristig sein. Gute Banken bieten hier die Möglichkeit, Sondertilgungen zu leisten. Dadurch gewinnen Sie mehr Flexibilität und können bei sinkenden Zinssätzen kostengünstig Umschulden. Vermeiden Sie Finanzierungsmodelle, die Sie nicht verstehen oder undurchsichtig sind. Eigenkapital wird zwar nicht generell gefordert, senkt aber erheblich die Finanzierungskosten, da bei Hypotheken weit unterhalb der Beleihungsgrenze die Zinssätze günstiger sind.